Stephen King – Erhebung

Wenn man sagt, die Schwerkraft hat es gut mit einem gemeint, wird in der Regel etwas Positives damit verbunden. Ein glimpflicher Sturz beispielsweise. Vielleicht, so dachte sich Stephen King, müssen die physikalischen Gesetze ja nicht immer wirken. Höchst unheimlich und rätselhaft wäre das dann. Eine solche Konstellation mutet er seiner Hauptfigur in der kleinen Prosa „Erhebung“ zu. Scott Carey nimmt ab, ohne Grund. Doch das besondere ist, er verändert sich physisch nicht und kann sich jedes Gewicht umlegen, ohne das die Waage ein Gramm mehr anzeigt. Doch die wichtigere Geschichte in diesem Buch ist eine andere. Stephen King – Erhebung weiterlesen

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Ross Macdonald – Mutter und Tochter

Der 1961 erstmals verlegte Roman „The Wycherly Woman“ war lange Zeit nicht auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich. Im Zuge der Neuübersetzungen der Lew Archer Reihe bei Diogenes erschien nun „Mutter und Tochter“ frisch übersetzt und löst die ehemals im Scherz Verlag herausgegebene Ausgabe ab. Eine wirklich lobenswerte Wahl, denn meine langjährige Suche nach diesem Titel ist damit beendet. Und als treuer Fan, schließlich bin ich durch Ross Macdonald überhaupt auf den kriminalen Geschmack gekommen, habe ich das frisch erworbene Exemplar sogleich gelesen. Ross Macdonald – Mutter und Tochter weiterlesen

George Pelecanos – Das dunkle Herz der Stadt

Mit dem dritten Band einer Reihe um den Privatdetektiv Nick Stefanos legt der Verlag ars vivendi nun innerhalb eines Jahres wieder eine deutsche Erstausgabe von George Pelecanos vor. So reiht sich „Das dunkle Herz der Stadt“ in die wirre Editionsgeschichte des hochgelobten amerikanischen Autoren („The Wire“) im deutschsprachigen Buchmarkt ein. Gleich mehrere Verlage haben sich an der Herausgabe versucht, ars vivendi hat nun nach „Hard Revolution“ dieses bereits 1995 erschiene Buch aus dem Werk herausgepickt und erfreut damit – vermutlich – einige wenige Enthusiasten. George Pelecanos – Das dunkle Herz der Stadt weiterlesen

Thomas Raab – Walter muss weg

Ein großer schwarzer Sarg ziert das Titelbild des neuesten Werkes des Österreichers Thomas Raab. Wo normalerweise keine Konkurrenz um den Platz für einen Verstorbenen ist, gibt es in diesem Fall gleich mehrere Bewerber. „Frau Huber ermittelt – Der erste Fall“ lautet der Untertitel. Fast wie zur Warnung: Dies ist kein Metzger-Krimi. Also auf zu neuen Ufern? Thomas Raab – Walter muss weg weiterlesen

David Mitchell – Slade House

Ein blutrot glänzender Umschlag mit erhabener Schrift umgibt das „Slade House“ des Briten David Mitchell. Und so intensiv wie dieses Rot leuchtet, so intensiv ist die Geschichte, die der Autor von „Der Wolkenatlas“ erzählt: Es geht um nicht weniger als das ewige Leben. David Mitchell – Slade House weiterlesen

Dennis Lehane – Der Abgrund in dir

Der neue Roman des amerikanischen Autoren Dennis Lehane „Der Abgrund in dir“ ist soeben auf deutsch erschienen. Der Diogenes Verlag verschickte vorab Leseexemplare mit einem weißen Schutzumschlag, auf dem stand:  „Lesen Sie dieses Buch bitte zuerst.“ Diese Aufforderung wäre normalerweise nicht notwendig gewesen, hätte ich den Verfasser des Buches erkennen können; gehört Lehane doch zu meinen bevorzugten Krimiautoren. Gelesen wurde also sofort. Was dann folgte, war das lange Warten auf ein Buch, das meine Erwartungen erfüllen sollte. Erwartungen, die aus vorherigen Lektüren fest verankert sind. Sie kamen, aber spät. Dennis Lehane – Der Abgrund in dir weiterlesen

Lee Child – Im Visier

Die LESESEITEN sind zurück aus der „Kurze(n) Unterbrechung“ mit einer typischen Sommerlektüre – ein neuer Jack Reacher. Passend für die heißen Tage, weil kurzweilig und spannend. Das neue Abenteuer des ehemaligen Militärpolizisten wird wie gewohnt erzählt: Schnörkellos, nach altbewährtem Muster – obwohl es diesmal eine Veränderung gibt: Reacher goes Europe! Lee Child – Im Visier weiterlesen

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