George Pelecanos – Das dunkle Herz der Stadt

Mit dem dritten Band einer Reihe um den Privatdetektiv Nick Stefanos legt der Verlag ars vivendi nun innerhalb eines Jahres wieder eine deutsche Erstausgabe von George Pelecanos vor. So reiht sich „Das dunkle Herz der Stadt“ in die wirre Editionsgeschichte des hochgelobten amerikanischen Autoren („The Wire“) im deutschsprachigen Buchmarkt ein. Gleich mehrere Verlage haben sich an der Herausgabe versucht, ars vivendi hat nun nach „Hard Revolution“ dieses bereits 1995 erschiene Buch aus dem Werk herausgepickt und erfreut damit – vermutlich – einige wenige Enthusiasten. George Pelecanos – Das dunkle Herz der Stadt weiterlesen

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Thomas Raab – Walter muss weg

Ein großer schwarzer Sarg ziert das Titelbild des neuesten Werkes des Österreichers Thomas Raab. Wo normalerweise keine Konkurrenz um den Platz für einen Verstorbenen ist, gibt es in diesem Fall gleich mehrere Bewerber. „Frau Huber ermittelt – Der erste Fall“ lautet der Untertitel. Fast wie zur Warnung: Dies ist kein Metzger-Krimi. Also auf zu neuen Ufern? Thomas Raab – Walter muss weg weiterlesen

David Mitchell – Slade House

Ein blutrot glänzender Umschlag mit erhabener Schrift umgibt das „Slade House“ des Briten David Mitchell. Und so intensiv wie dieses Rot leuchtet, so intensiv ist die Geschichte, die der Autor von „Der Wolkenatlas“ erzählt: Es geht um nicht weniger als das ewige Leben. David Mitchell – Slade House weiterlesen

Dennis Lehane – Der Abgrund in dir

Der neue Roman des amerikanischen Autoren Dennis Lehane „Der Abgrund in dir“ ist soeben auf deutsch erschienen. Der Diogenes Verlag verschickte vorab Leseexemplare mit einem weißen Schutzumschlag, auf dem stand:  „Lesen Sie dieses Buch bitte zuerst.“ Diese Aufforderung wäre normalerweise nicht notwendig gewesen, hätte ich den Verfasser des Buches erkennen können; gehört Lehane doch zu meinen bevorzugten Krimiautoren. Gelesen wurde also sofort. Was dann folgte, war das lange Warten auf ein Buch, das meine Erwartungen erfüllen sollte. Erwartungen, die aus vorherigen Lektüren fest verankert sind. Sie kamen, aber spät. Dennis Lehane – Der Abgrund in dir weiterlesen

Lee Child – Im Visier

Die LESESEITEN sind zurück aus der „Kurze(n) Unterbrechung“ mit einer typischen Sommerlektüre – ein neuer Jack Reacher. Passend für die heißen Tage, weil kurzweilig und spannend. Das neue Abenteuer des ehemaligen Militärpolizisten wird wie gewohnt erzählt: Schnörkellos, nach altbewährtem Muster – obwohl es diesmal eine Veränderung gibt: Reacher goes Europe! Lee Child – Im Visier weiterlesen

Kurze Unterbrechung

Liebe Leser dieses kleinen Blogs,

aufgrund eines Arbeitsplatzwechsels und dem damit verbundenen Umzug fehlt mir momentan die Zeit für neue Beiträge.

Die LESESEITEN legen also eine kleine Pause ein und werden in einigen Wochen wieder mit Neuem aufwarten.

Bis dahin wünsche ich allen einen schönen Start in den Frühling und immer eine fesselnde und spannende Lektüre zur Hand!

 

Heinrich Böll – Billard um halb zehn

Der 100. Geburtstag Heinrich Bölls war für mich Anlass eines der wenigen von mir ungelesen Werke des Schriftstellers zur Hand zu nehmen. „Billard um halb zehn“ gehört zu den bekanntesten Büchern des Kölners, erschienen 1959. Die Familiengeschichte der Fähmels, angelegt zwischen den großen Ereignissen der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, ist eine Reise in die deutsche Geschichte, eine Auseinandersetzung mit den großen Ereignissen, die heute zur Historie der Republik gehören. Heinrich Böll – Billard um halb zehn weiterlesen

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