Archiv der Kategorie: Krimi

Lee Child – Der letzte Befehl

Endlich erfahren wir, wie alles begann – oder vielmehr wie alles endete. Der 16. Band der Jack-Reacher-Reihe, gerade in deutscher Übersetzung erschienen, ist ein Prequel. Ein weiteres Abenteuer, wie alle anderen auch, nur ist es Reachers letzter offizieller Auftrag für die Army. Lee Child – Der letzte Befehl weiterlesen

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Larry Brown – Fay

Wie gut es einem geht, nimmt man meistens bewusst wahr, wenn man die Lebensumstände anderer erfährt, denen das Schicksal kein so glückliches Los beschert hat. Alles ist besser, denkt sich auch die siebzehnjährige Fay, die fort will von einer Familie ohne Heimat. Sie macht sich auf den Weg und nimmt ihre Zukunft selbst in die Hand. Wenig Bildung und eine eingegrenzte Lebenserfahrung lassen dieses Vorhaben jedoch beschwerlich werden. Larry Brown – Fay weiterlesen

Roger Smith – Blutiges Erwachen

Ich war noch nie in Südafrika. Bisher habe ich Romane der südafrikanischen Autoren Nadine Gordimer, J.M.Coetzee und Andre Brink gelesen, die die Verhältnisse in Südafrika zu verschiedenen Zeiten schildern. In lebhafter Erinnerung ist mir der Film „Der Schrei nach Freiheit“ des britischen Regisseurs Richard Attenborough geblieben, in dem die schwierigen Bedingungen der Freiheitsbewegung ANC während des Apartheid-Regimes thematisiert werden. Und nun erstmals ein Thriller: „Blutiges Erwachen“ von Roger Smith. Roger Smith – Blutiges Erwachen weiterlesen

Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer

Das Spionagegeschäft ist in unserer bestens vernetzten Informationsgesellschaft vielleicht die letzte Bastion des Undurchschaubaren und Geheimen. Der neue Roman von Denis Johnson widmet sich diesem Milieu und verstärkt den Effekt des schwer Greifbaren, in dem er die Handlung  in das unübersichtliche Terrain Afrikas verlegt. Johnson kennt die Szenerie aus eigener Erfahrung: Als Reporter berichtete er aus verschiedenen afrikanischen Kriegsgebieten. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer weiterlesen

Dennis Lehane – In der Nacht

Nur wenige Autoren können über ihre ganze Werkpalette mit konstant guter Leistung aufwarten. Dennis Lehane gehört unzweifelhaft dazu. Mit „In der Nacht“ liefert er eine Gangstergeschichte ab, die durch ihre tiefe Zeichnung der Personen hervorsticht und ansonsten alles aufweist, was ein Epos im organisierten Verbrechermilieu beinhalten sollte. Dennis Lehane – In der Nacht weiterlesen

Ross Macdonald – Schwarzgeld

Tatsächlich haben mich Krimis lange nicht interessiert. Irgendwann in den 90er Jahren war der erste  gelesene Autor – und auf lange Zeit der einzige – Ross Macdonald. „Die Kehrseite des Dollars“ gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich mir alle Bände mit Privatermittler Lew Archer zulegte und sie anschließend verschlang. Meine Freude und Begeisterung führte zu  Chandler und Hammett – und schließlich zu Richard Stark, dem zweiten kriminalliterarischen „Aha-Erlebnis“ meinerseits. Ab 2008 brachte der Zsolnay Verlag die neuen Parker-Romane heraus und ab da war ich im „Krimi-Himmel“ angekommen. Ross Macdonald – Schwarzgeld weiterlesen