Ben Lerner – 22:04

Ben Lerner wurde jüngst vom Literaturmagazin Granta in die Liste der „Best of Young American Novelists 3“ aufgenommen und war im letzten Jahr mit seinen beiden Romanen „Abschied von Atocha“ und „22:04“ eine persönliche Neuentdeckung für mich. Dem als Lyriker bekannt gewordenen Amerikaner gelingt mit „22:04“ ein äußerst ungewöhnliches Buch, dass sich zugleich ernsthaft und humorvoll der „Lebensfrage“ seiner Generation annimmt.

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Roger Smith – Blutiges Erwachen

Ich war noch nie in Südafrika. Bisher habe ich Romane der südafrikanischen Autoren Nadine Gordimer, J.M.Coetzee und Andre Brink gelesen, die die Verhältnisse in Südafrika zu verschiedenen Zeiten schildern. In lebhafter Erinnerung ist mir der Film „Der Schrei nach Freiheit“ des britischen Regisseurs Richard Attenborough geblieben, in dem die schwierigen Bedingungen der Freiheitsbewegung ANC während des Apartheid-Regimes thematisiert werden. Und nun erstmals ein Thriller: „Blutiges Erwachen“ von Roger Smith. Roger Smith – Blutiges Erwachen weiterlesen

Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer

Das Spionagegeschäft ist in unserer bestens vernetzten Informationsgesellschaft vielleicht die letzte Bastion des Undurchschaubaren und Geheimen. Der neue Roman von Denis Johnson widmet sich diesem Milieu und verstärkt den Effekt des schwer Greifbaren, in dem er die Handlung  in das unübersichtliche Terrain Afrikas verlegt. Johnson kennt die Szenerie aus eigener Erfahrung: Als Reporter berichtete er aus verschiedenen afrikanischen Kriegsgebieten. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer weiterlesen

Dennis Lehane – In der Nacht

Nur wenige Autoren können über ihre ganze Werkpalette mit konstant guter Leistung aufwarten. Dennis Lehane gehört unzweifelhaft dazu. Mit „In der Nacht“ liefert er eine Gangstergeschichte ab, die durch ihre tiefe Zeichnung der Personen hervorsticht und ansonsten alles aufweist, was ein Epos im organisierten Verbrechermilieu beinhalten sollte. Dennis Lehane – In der Nacht weiterlesen

T.C. Boyle – Die Terranauten

Sie haben sich unter sechzehn Kandidaten durchgesetzt und tragen die Hoffnung der Menschheit mit sich: Acht Terranauten, vier Frauen, vier Männer. Zwei Jahre, von der Außenwelt abgeschlossen, sollen sie – sich selbstversorgend – in einem riesigen Glashaus leben und erforschen, ob ein Überleben unter solchen Bedingungen möglich ist. Klar, dass  hier nicht alles glatt läuft. T.C. Boyle – Die Terranauten weiterlesen

Jean Giono – Ernte

Ein Heimatdichter verspricht nicht immer große Literatur, schließlich besagt die Bezeichnung seiner schriftstellerischen Spezialisierung etwas über die Thematik und nicht über die Schreibfertigkeit aus. Jean Giono ist unzweifelhaft Heimatdichter. Aber einer, der mit seinem Können über die Grenzen seiner provenzialischen Heimat hinaus  berühmt geworden ist. Jean Giono – Ernte weiterlesen

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