Dennis Lehane – In der Nacht

Nur wenige Autoren können über ihre ganze Werkpalette mit konstant guter Leistung aufwarten. Dennis Lehane gehört unzweifelhaft dazu. Mit „In der Nacht“ liefert er eine Gangstergeschichte ab, die durch ihre tiefe Zeichnung der Personen hervorsticht und ansonsten alles aufweist, was ein Epos im organisierten Verbrechermilieu beinhalten sollte. Dennis Lehane – In der Nacht weiterlesen

T.C. Boyle – Die Terranauten

Sie haben sich unter sechzehn Kandidaten durchgesetzt und tragen die Hoffnung der Menschheit mit sich: Acht Terranauten, vier Frauen, vier Männer. Zwei Jahre, von der Außenwelt abgeschlossen, sollen sie – sich selbstversorgend – in einem riesigen Glashaus leben und erforschen, ob ein Überleben unter solchen Bedingungen möglich ist. Klar, dass  hier nicht alles glatt läuft. T.C. Boyle – Die Terranauten weiterlesen

Jean Giono – Ernte

Ein Heimatdichter verspricht nicht immer große Literatur, schließlich besagt die Bezeichnung seiner schriftstellerischen Spezialisierung etwas über die Thematik und nicht über die Schreibfertigkeit aus. Jean Giono ist unzweifelhaft Heimatdichter. Aber einer, der mit seinem Können über die Grenzen seiner provenzialischen Heimat hinaus  berühmt geworden ist. Jean Giono – Ernte weiterlesen

Ross Macdonald – Schwarzgeld

Tatsächlich haben mich Krimis lange nicht interessiert. Irgendwann in den 90er Jahren war der erste  gelesene Autor – und auf lange Zeit der einzige – Ross Macdonald. „Die Kehrseite des Dollars“ gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich mir alle Bände mit Privatermittler Lew Archer zulegte und sie anschließend verschlang. Meine Freude und Begeisterung führte zu  Chandler und Hammett – und schließlich zu Richard Stark, dem zweiten kriminalliterarischen „Aha-Erlebnis“ meinerseits. Ab 2008 brachte der Zsolnay Verlag die neuen Parker-Romane heraus und ab da war ich im „Krimi-Himmel“ angekommen. Ross Macdonald – Schwarzgeld weiterlesen

Nathan Hill – Geister

Beim Thema Familiennachwuchs hört man oft den Satz „Das war so nicht geplant“. Ganz ähnlich erging es mir, denn noch einen 8oo-Seiten-Wälzer wollte ich in diesem Jahr nicht lesen. Schuld sind ja immer die Umstände oder andere  – in diesem Fall  Nathan Hill und sein Erstling „Geister“, der mich mit seinem erzählerischen Können von Seite zu Seite immer tiefer in eine ungewöhnliche Familiengeschichte zog –  und es um meinen „Vorsatz“ geschehen war. Nathan Hill – Geister weiterlesen

%d Bloggern gefällt das: