Schlagwort-Archive: Diogenes

Ross Macdonald – Mutter und Tochter

Der 1961 erstmals verlegte Roman „The Wycherly Woman“ war lange Zeit nicht auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich. Im Zuge der Neuübersetzungen der Lew Archer Reihe bei Diogenes erschien nun „Mutter und Tochter“ frisch übersetzt und löst die ehemals im Scherz Verlag herausgegebene Ausgabe ab. Eine wirklich lobenswerte Wahl, denn meine langjährige Suche nach diesem Titel ist damit beendet. Und als treuer Fan, schließlich bin ich durch Ross Macdonald überhaupt auf den kriminalen Geschmack gekommen, habe ich das frisch erworbene Exemplar sogleich gelesen. Ross Macdonald – Mutter und Tochter weiterlesen

Dennis Lehane – Der Abgrund in dir

Der neue Roman des amerikanischen Autoren Dennis Lehane „Der Abgrund in dir“ ist soeben auf deutsch erschienen. Der Diogenes Verlag verschickte vorab Leseexemplare mit einem weißen Schutzumschlag, auf dem stand:  „Lesen Sie dieses Buch bitte zuerst.“ Diese Aufforderung wäre normalerweise nicht notwendig gewesen, hätte ich den Verfasser des Buches erkennen können; gehört Lehane doch zu meinen bevorzugten Krimiautoren. Gelesen wurde also sofort. Was dann folgte, war das lange Warten auf ein Buch, das meine Erwartungen erfüllen sollte. Erwartungen, die aus vorherigen Lektüren fest verankert sind. Sie kamen, aber spät. Dennis Lehane – Der Abgrund in dir weiterlesen

Ross Macdonald – Unterwegs im Leichenwagen

Auch in diesem Herbst hat der Diogenes Verlag eine weitere Neuübersetzung des amerikanischen Krimiklassikers Ross Macdonald herausgegeben. Wohlgemerkt keine deutsche Erstausgabe, denn „Unterwegs im Leichenwagen“ erschien 1965 bereits bei Rowohlt unter dem ähnlichen Titel „Camping im Leichenwagen“. Das „zebragestreift“ aus dem Originaltitel „The zebra-striped hearse“ wortwörtlich zu übernehmen, haben sich die deutschsprachigen Verlage anscheinend nicht getraut. Mehr Hintergrund zu Ross Macdonald und welche Rolle der Autor für mich spielt, findet sich im Beitrag zu seinem Roman „Schwarzgeld“.

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Dennis Lehane – In der Nacht

Nur wenige Autoren können über ihre ganze Werkpalette mit konstant guter Leistung aufwarten. Dennis Lehane gehört unzweifelhaft dazu. Mit „In der Nacht“ liefert er eine Gangstergeschichte ab, die durch ihre tiefe Zeichnung der Personen hervorsticht und ansonsten alles aufweist, was ein Epos im organisierten Verbrechermilieu beinhalten sollte. Dennis Lehane – In der Nacht weiterlesen

Ross Macdonald – Schwarzgeld

Tatsächlich haben mich Krimis lange nicht interessiert. Irgendwann in den 90er Jahren war der erste  gelesene Autor – und auf lange Zeit der einzige – Ross Macdonald. „Die Kehrseite des Dollars“ gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich mir alle Bände mit Privatermittler Lew Archer zulegte und sie anschließend verschlang. Meine Freude und Begeisterung führte zu  Chandler und Hammett – und schließlich zu Richard Stark, dem zweiten kriminalliterarischen „Aha-Erlebnis“ meinerseits. Ab 2008 brachte der Zsolnay Verlag die neuen Parker-Romane heraus und ab da war ich im „Krimi-Himmel“ angekommen. Ross Macdonald – Schwarzgeld weiterlesen