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LESESPOT N°1 – Aus den Fugen

Ein Abend in Berlin, ein Konzert in der Philharmonie und seine einschneidenden Auswirkungen auf das Leben einiger Beteiligter. So könnte man den Roman „Aus den Fugen“ zusammenfassen.

Der Schweizer Alain Claude Sulzer erzählt in wechselnder Perspektive das zeitgleiche Geschehen am Abend eines Konzertes. LESESPOT N°1 – Aus den Fugen weiterlesen

Alain Claude Sulzer – Postskriptum

Bei der Lektüre eines Buches fällt es mir manchmal nicht leicht, die Grenze zwischen realem Bezug und dichterischer Freiheit zu erkennen. Das betrifft vornehmlich jene Bücher, die sich in einen historischen Kontext einfügen und nicht klar machen, ob sie nun ausschließlich fiktional sind oder nicht. Alain Claude Sulzers neuer Roman „Postskriptum“ ist so ein Buch. Je länger ich las, desto mehr wollte ich wissen, wie real die Personen, die Orte und die Begebenheiten waren.

Zuallererst natürlich die Hauptfigur: Lionel Kupfer. Ein Star von Bühne und Film, von gleichem Rang wie Marlene Dietrich, den jeder erkennt und bestaunt. Ein bedeutender Schauspieler also, der sich regelmäßig zur Erholung und Vorbereitung auf neue Engagements in einem Luxushotel im schweizerischen Sils-Maria einfindet. Das Hotel Waldhaus gibt es tatsächlich, noch heute existent als familiengeführtes 5-Sterne-Hotel, gelegen in einmalig idyllischer Lage. Auch die sich dort einfindene Prominenz, wie die weltbekannten Autoren Thomas Mann und Hermann Hesse, sind keine Erfindung, sondern besondere Geschichte eines Ortes, der vorallem den Wohlhabenden und Erfolgreichen gehört. Alain Claude Sulzer – Postskriptum weiterlesen